Cargobike-Sharing

Sharing Angebot carvelo2go in Bern mit hochwertigen eCargobikes

Wer nur gelegentlichen Transportbedarf hat oder wem Platz und Geld für ein eigenes Cargobike fehlen kann neben klassischen Verleihangeboten auch eine wachsende Anzahl an Sharingsystemen für Cargobikes nutzen.

Es gibt erste vollautomatisierte Angebote mit festen Stationen im öffentlichen Raum wie die SeestadtFLOTTE in Wien-Aspern oder das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Modellprojekt TINK in Konstanz und Norderstedt. Häufiger sind Systeme, bei denen Verfügbarkeitsabfrage und Buchung online läuft und die Cargobikes an Host-Stationen persönlich ausgegeben werden.

Städteliste Cargobike Sharingsysteme
Deutschland/Österreich/Schweiz

Projektstart TINK in Norderstedt, Foto cargobike.jetzt
TINK in Norderstedt

Viele der Sharingsysteme in der Städteliste stammen aus der Bewegung der freien Lastenräder. Sie bieten Cargobikes – teils auch mit E-Antrieb – tageweise umsonst zum Verleih. Andere Systeme wie carvelo2go in der Schweiz, die SeestadtFLOTTE und TINK sind kostenpflichtig.

Inzwischen hat auch die Politik die Potentiale von Cargobike-Sharing erkannt:

  • In Hamburg sollen laut Koalitionsvertrag bei Neuvergabe des Fahrradverleihsystems StadtRAD im Jahr 2019, Cargobikes als zusätzliches Angebot integriert werden.
  • Die RADstrategie des Landes Baden-Württemberg vom Januar 2016 strebt ebenfalls die Integration von Cargobikes in bestehende Fahrradverleihsysteme an.
Vier eCargobikes in vollautomatisiertem Sharing Angebot SeeestadtFLOTTE in Wien Aspern.
SeestadtFLOTTE in Wien Aspern
  • Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert in ihrem Fraktionsbeschluss zur Radverkehrsförderung vom September 2016 ein „Bundesprogramm für die Umsetzung von Sharing-Konzepten“ mit einer Förderung von „1.000 € pro E-Lastenrad“ und einem Ziel von „2.000 Verleihstationen mit insgesamt 10.000 Lastenrädern“.

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